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Traditionsbetrieb

Vier Generationen Uhrmacher und Goldschmiedemeister

Als Alois Esterbauer auf der Walz Mitte des 19. Jahrhunderts in den Lungau kam, traf er die große Liebe seines Lebens, Frau Therese Bacher. Sie war im Betrieb ihres Vaters als Uhrmachermeisterin tätig und gründete mit meinem Urgroßvater 1868 in Tamsweg unser Uhrmacher- und Goldschmiedeunternehmen.

Mein Großvater Martin Esterbauer führte den Betrieb als Uhrmacher- und Goldschmiedemeister weiter. Als genialer Goldschmied entwarf er unzählige Trachtenschmuckmodelle und entwickelte eine spezielle Technik um den Trachtenschmuck antik zu vergolden – als Alternative zum üblich geschwärzten Silberschmuck.

Reinhold Esterbauer, mein Vater, übernahm die Firma in den 60er Jahren. Die Werkstätte und das Geschäft wurden vergrößert, Fachkräfte ausgebildet und der Handel mit Uhren und Schmuck forciert. Er konnte mit einer speziellen Gravurtechnik den Grandlschmuck in Gold perfektionieren und wie schon in den Generationen vor ihm, galt seine Liebe auch den filigran eingelegten Kropfketten.

Schon als kleiner Junge war ich von den sich drehenden Uhrwerken begeistert und verbrachte viel Zeit in der Werkstätte. So war es naheliegend, dass ich die Uhrmacherfachschule in Karlstein besuchte und 1984 die Meisterprüfung mit Auszeichnung absolvierte. In den folgenden Jahren erlernte ich bei meinem Vater das Goldschmiedehandwerk und legte 1994 auch in diesem Gewerbe die Meisterprüfung mit Auszeichnung ab. Seit 1997 liegen die Geschicke des Traditionsbetriebes in meinen Händen. Nach bewegter Familiengeschichte gab ich den Handel auf und spezialisierte mich auf Schmuckanfertigung und Restaurierung von antiken Uhren.

Meine unendliche Geduld und Präzision als leidenschaftlicher Uhrmacher verbinde ich mit der schöpferischen Kraft des Goldschmiedes. Schmuck zu entwerfen heißt für mich stets aufs Neue das schönste Schmuckstück im Sinn zu haben.

 
 
 

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